Gérald Genta: Godfather der Uhrendesigner

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Lassen Sie uns diesen Artikel gleich mit einer Frage beginnen: Wie viele Uhrendesigner kennen Sie mit Namen? Zwei, vielleicht drei? Manche von Ihnen kennen vielleicht eine Handvoll. Das ist schon sehr beachtlich. In der Mode-, Möbel- und Autoindustrie sind die Designer teils berühmter als die Marken. Bei Luxusuhren ist das anders, obwohl es einige wenige Ausnahmen gibt. Der erste Name, der stets auftaucht, wenn Uhrenexperten an Designer denken, ist Gérald Genta. Lassen Sie uns Gentas bekannteste Kreationen ansehen und zusammen herausfinden, was ihn zu einem echten Pionier seiner Zunft macht.

Gérald Genta wurde 1931 in Genf geboren. Er begann seine lang anhaltende Karriere als Uhrendesigner im Jahr 1952, nachdem er eine Lehre zum Goldschmied und Juwelier in seinem Heimatland Schweiz absolviert hatte. In der Welt des Produktdesigns ging es damals noch ganz anders zu als heute. Die meisten Designer waren als Person nicht so bekannt und häufig wurden Designs von den großen Marken bei externen Dienstleistern eingekauft. In der Uhrenindustrie war das nicht anders. Zulieferer von Gehäusen, Armbändern und anderen Uhrenteilen ließen ihrerseits Designer teilweise ganze Uhren kreieren oder manchmal nur einzelne Teile, die sie dann den Marken verkaufen konnten. Auch Gérald Genta hat so angefangen, für 15 Schweizer Franken je Design.

So machte sich Genta einen Namen

 

 

Gérald Genta schaffte es, für die meisten der namhaften Hersteller von Schweizer Luxusuhren in den 1950ern zu arbeiten. Einer dieser Hersteller war Universal Genève. Genta entwarf für Universal die Polerouter, die 1954 auf den Markt kam. Um die Flugzeiten der Interkontinentalflüge von Europa nach Nordamerika zu verkürzen, begann die SAS (Scandinavian Airline System) über den Nordpol zu fliegen. Universal Genève stattete die Crews der Flieger mit Polerouter-Modellen aus, die den starken Magnetfeldern in der Polarregion standhielten. Die Uhr wurde der offizielle Zeitmesser der SAS und die erste bekannte Uhr, für die Genta gefeiert wurde.

Der erste Hersteller, der Genta einen Vertrag anbot, war indes Omega. 1960 offerierte der damalige Head of Creation bei Omega, Pierre Moinat, Genta eine Serie verschiedener Exklusiv-Verträge. Genta sollte mit Omegas Zifferblatt-, Gehäuse- und Armband-Zulieferern zusammenarbeiten. Bereits zuvor hatte Genta verschiedene Teile von Omega-Uhren entworfen, aber dies war sein erster Exklusivvertrag. Die bekanntesten Modellreihen, an denen Genta für Omega in den 1960er-Jahren arbeitete, waren die Omega Seamaster und die Omega Constellation.

Im Jahre 1969 gab Gérald Genta seiner Laufbahn eine neue Richtung und begann unter dem Markennamen Gérald Genta selbst Uhren herzustellen, statt diese wie bis dahin nur zu entwerfen. Über die Jahre machte er sich damit einen Namen und brachte einige einzigartige Uhren auf den Markt, unter anderem die Minute Repeater von 1981 mit einem Automatik-Kaliber in einem 2,72 mm flachen Gehäuse. Eine andere war die Grande Sonnerie – zu ihrer Zeit die komplizierteste Armbanduhr der Welt.

 

Die Big Four – oder doch nicht?

 

Gérald Gentas entwarf sein berühmtestes Uhrendesign für einen klassischen Schweizer Luxusuhrenhersteller. Es handelt sich hier – natürlich – um die Audemars Piguet Royal Oak. 1969 bat George Golay, damals Managing Director bei Audemars Piguet, Genta darum, eine so noch nicht gesehene, wasserdichte Sportuhr aus Edelstahl zu entwerfen – und bitte bis morgen! Wie die Legende erzählt, legte Genta am nächsten Tag eine Skizze für die Royal Oak auf den Tisch. Das mittlerweile legendäre Design der Lünette war von einem historischen Taucherhelm inspiriert. War diese Uhr von Beginn an ein Erfolg? Ganz und gar nicht. Als die Uhr 1972 auf den Markt kam, empfanden sie viele Kunden schlicht als zu groß. Dazu kam der saftige Preis von 3.750 Schweizer Franken für eine Uhr aus Edelstahl – man dachte, Audemars Piguet sei vollkommen verrückt.

Vier Jahre nach der Royal Oak wurde ein weiterer Genta-Klassiker lanciert. Auf der Baseler Uhrenmesse von 1976 stellte Patek Philippe die Nautilus vor. Genta sagte in einem Interview, dass er die Uhr bereits zwei Jahre zuvor auf ebendieser Baseler Uhrenmesse entworfen hatte. Während er Leute von Patek Philippe bei einem Dinner beobachtete, fragte Genta einen Kellner nach einem Blatt Papier und einem Stift. Fünf Minuten später stand das Design der Nautilus. Nachdem Genta mit seinen Entwürfen bei Patek eine Punktlandung gemacht hatte, begann man Prototypen zu entwickeln. Im Jahre 1976 war die Nautilus bereit für die Öffentlichkeit.

 

Im gleichen Jahr kam die dritte Design-Ikone von Genta auf den Markt. IWC wandte sich an Genta, die schon bestehende Ingenieur neu zu entwerfen. Ebenfalls im Jahre 1976 erschien die Ingenieur SL. Die Uhr war in einer Linie mit der Royal Oak und der Nautilus: Eine Sportuhr aus Edelstahl mit integriertem Bandanstoß.

Mit einem Gehäusedurchmesser von 40 mm war sie ebenfalls recht groß für die damalige Zeit. Die Ingenieur SL ist bekannt für ihr rundes Design und die innovative Konstruktion mit besonderem Magnetfeldschutz.

 

Viele Jahre dachte man Gérald Genta hätte auch die Vacheron Constantin 222, den Vorläufer der Overseas, kreiert. Daraus wurden für viele Uhrenfans die „Big Four”. Wie ich jedoch vorher schon schrieb, arbeiteten Uhren-Designer zu dieser Zeit eher anonym für die großen Luxusuhrenhersteller. Auch wenn Genta die 222 nicht entworfen hatte, leugnete er nicht, an ihr gearbeitet zu haben. Viele Jahre später bestätigte Vacheron Constantin, dass Jörg Hysek das Design geschaffen hatte.

Bei den „Big Four” von Gérald Genta handelt es sich also um drei Uhren — ein zu Beginn relativ erfolgloses Trio. Das lag hauptsächlich an den ungewohnten Gehäuseformen und -größen der Uhren und auch den sehr hohen Preisen. Zu Zeiten der Quarzkrise waren die Leute nicht dazu bereit, für eine ungewöhnlich aussehende Sportuhr aus Edelstahl viel Geld auszugeben. Sie konnten ja nicht ahnen…

 

Vom Zuarbeiter zum Star

Patek Philippe Nautilus ChronographPatek Philippe Nautilus Chronograph, Bild: © Bert Buijsrogge

 

Das Land, das Quarzuhren groß machte, verhalf letztlich auch Genta zu Ruhm. Japanische Uhrenliebhaber wollten damals unbedingt herausfinden, wer für das Design der von ihnen heiß begehrten Royal Oak verantwortlich gewesen war. Das brachte Genta in die Medien. Marken wollen eher nicht, dass die Designer hinter einer Uhr im Rampenlicht stehen. Aber als bekannt wurde, dass Genta der Schöpfer der Royal Oak und der Nautilus war, ließ IWC ebenfalls durchblicken, dass Genta auch der Mann hinter der Ingenieur war. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man die drei Uhren näher betrachtet.

Im Grunde brachte Genta drei Designs mit der gleichen Linie auf den Markt – in leicht veränderten Formen: Das Oktagon der Royal Oak, die bullaugenförmige Nautilus und die runde IWC Ingenieur. Ein kluger Schachzug, die Uhren so individuell zu gestalten, ihnen aber einen Genta-Stempel mit Wiedererkennungswert aufzudrücken.

So entstehen legendäre Uhrendesigner

Audemars Piguet Royal Oak Perpetual Calendar CeramicAudemars Piguet Royal Oak Perpetual Calendar Ceramic, Image: Audemars Piguet

 

Gérald Genta war die erste nennenswerte Person, die es in der Uhrenbranche geschafft hatte, sich einen Namen als Uhren-Designer zu erarbeiten. Man könnte sagen, dass Genta diesen Beruf im Prinzip erfunden hat. Es ist daher erstaunlich, dass bis heute Uhren-Hersteller ihre Designer in der Story, die sie um eine Uhr spinnen, nicht mehr hervorheben. Sehen Sie sich an, was der Name Genta für die Royal Oak, die Nautilus und die Ingenieur getan hat. Wenn Gérald Genta nicht mit diesen Uhren verbunden wäre, wären sie wahrscheinlich weder so bekannt noch so wertvoll.

Auch wenn Gérald Genta 2012 im Alter von 80 Jahren verstarb, bleiben sein Erbe und sein Einfluss erhalten. Es ist in vielen Uhrendesigns von heute deutlich zu erkennen. Schauen Sie sich nur mal Hublots Big Bang, die Girard Perregaux Laureato oder auch die kürzlich vorgestellte Piaget Polo S an. Das sind nur einige Beispiele, die den Einfluss Gentas verdeutlichen — und das ist keine schlechte Sache. Um es in Gentas eigenen Worten zu sagen: „Kopiert zu werden, macht mich nicht traurig, es bedeutet für mich Anerkennung und Ansporn zugleich. Wer nicht kopiert wird, ist unfähig.”

Hublot Big Bang

So wird die Wasserdichtheit getestet

Auch wenn in 1000 Metern Tiefe ein bar Druckunterschied unerheblich erscheint, entspricht die Gleichstellung der Wasserdichtheitsangabe von drei bar mit 30 Metern nicht ganz exakt den Tatsachen. Drei bar herrschen eigentlich schon in 20 Metern Wassertiefe.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis illustriert den feinen Unterschied: Während auf Meeresspiegelhöhe ein Luftdruck von einem bar herrscht, liegt dieser an einem Bergsee auf 2000 Metern Höhe nur noch bei 0,8 bar. Möchte der Taucher hier einen Tauchgang auf 15 Meter durchführen – der Wasserdruck liegt dort also bei 1,5 bar –, so addieren sich die Drücke auf 2,3 bar. Der Taucher auf Meeresspiegelhöhe ist diesem Druck bereits bei einer Tauchtiefe von 13 Metern ausgesetzt.

Der Unterschied scheint marginal, zeigt aber die Komplexität der Angelegenheit, welche deshalb für Uhren in Normen festgeschrieben ist. Wasserdichtheit ist also kein Zustand, sondern eine Norm.

In einem Demonstrationstest zeigt Breitling, was passiert, wenn ein Gehäuse dem Wasserdruck nicht standhält. Die Verformungen führen zur Funktionsuntüchtigkeit der Uhr

Zwei Prüfnormen für wasserdichte Uhren

Für Uhren gibt es dafür in Deutschland gleich zwei. Die DIN 8310 für Wasserdichtheit von Kleinuhren und die DIN 8306 für Taucheruhren. Sie entsprechen den internationalen Normen ISO 2281 und ISO 6425.

Beginnen wir mit der DIN 8310. Die Norm gilt für Kleinuhren mit Dichtungselementen nach dem Stand der Technik und zum Zeitpunkt der Prüfung. Das ist schon mal ganz wichtig! Die Aussage zur Wasserdichtheit ist immer nur eine Momentaufnahme, nämlich zum Zeitpunkt der Prüfung. Durch Alterung, Verschleiß, Beschädigung kann sich der Zustand jederzeit ändern.

Regelmäßige Kontrolle ist wichtig

Wasserdichtheit ist also keine bleibende Eigenschaft. Sie sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden, vor allem bei Funktionsuhren, die auf höhere Wasserdichtheit setzen. Für Taucheruhren schreibt die DIN 8306 sogar eine zumindest jährliche Prüfung vor. „Uhren, die als ›wasserdicht‹ bezeichnet werden“, heißt es in der DIN 8310, „müssen widerstandsfähig gegen Schweiß, Wassertropfen, Regen und so weiter und gegen Eintauchen in Wasser über 30 Minuten und bei einer Wassertiefe von einem Meter sein.“

Letztere Eigenschaft wird in einem für wasserdichte Uhrenfestgeschriebenen Prüfverfahren simuliert. Dabei wird die Uhr in ein Druckgefäß mit Wasser gegeben, in dem innerhalb von einer Minute ein Überdruck von zwei bar angelegt und fünf Minuten gehalten wird. Hält die Uhr dabei dicht, darf sie die Bezeichnung „wasserdicht“ tragen und ist für den allgemeinen täglichen Gebrauch bestimmt, darf aber nicht – und das stellt die Prüfung wohl auch klar heraus – unter hohem Wasserdruck verwendet werden.

Uhren, die als „wasserdicht” bezeichnet werden und eine zusätzliche und höhere Angabe des Drucks haben, müssen widerstandsfähig gegenüber Eintauchen und heftiges Bewegen in Wasser, beispielsweise Baden oder auch Schwimmen, sein. Die Wasserdichtheitsprüfung schreibt hier vor, die angegebenen Drücke als Prüfdrücke anzulegen. Das heißt, ist eine Uhr mit fünf bar Wasserdichtheit angegeben, so muss sie fünf Minuten lang in Wasser dem entsprechenden Druck von fünf bar standhalten.

So funktioniert die Kondenswasserprüfung

Die Dichtheit des Gehäuses wird nach dem Test – und das trifft übrigens für alle Versionen zu – durch eine Kondenswasserprüfung kontrolliert. Dabei wird die Uhr auf einer Heizplatte auf 40 bis 45 Grad Celsius erwärmt. Anschließend wird ein Wassertropfen oder ein Quadratzentimeter großes Stück feuchten Filzes von etwa 18 bis 25 Grad Celsius auf das Deckglas gebracht. Zeigt sich nach etwa einer Minute ein Kondenswasserniederschlag auf der Innenseite des Glases, so ist auf ein undichtes Gehäuse zu schließen.

Ein Kondenswasserniederschlag auf der Innenseite des Glases ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass das Gehäuse an irgendeiner Stelle undicht ist. Man sollte es überprüfen

HerstellerEin Kondenswasserniederschlag auf der Innenseite des Glases ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass das Gehäuse an irgendeiner Stelle undicht ist. Man sollte es überprüfen

Prüftechnisch sehr viel weiter als die DIN 8310 geht die DIN 8306 für Taucheruhren. Sie regelt die Norm für Uhren, die als Taucheruhren bezeichnet werden sollen, und zwar hinsichtlich ihrer Konstruktion und einwandfreien Funktion, von der unter Umständen das Leben eines Tauchers abhängen kann.

Folgerichtig geht es bei einem Katalog von dreizehn Überprüfungen nicht nur um die Wasserdichtheit, sondern beispielsweise auch um Ablesbarkeit, Gangverhalten, Bediensicherheit, Antimagnetismus, Stoßsicherheit, Befestigungselemente und Salzwasserbeständigkeit.

Diese Anforderungen müssen Tauchuhren erfüllen

Für die Prüfungen hinsichtlich Wasserdichtheit beziehungsweise Druckfestigkeit besagt die DIN 8306, dass eine Taucheruhr nur dann als solche bezeichnet werden darf, wenn sie unter dem vom Hersteller angegebenen Nenndruck 20 Minuten lang ihre Funktionssicherheit bewiesen hat. Das heißt, während dieser Belastung nicht stehen geblieben ist. Danach muss ihr Gehäuse eine weitere Stunde lang der 1,25-fachen Belastung standhalten.

Bei aller Theorie sollte man sich als Faustregel einprägen: Mit einer Uhr ab 20 bar Druckfestigkeit, was – wie wir gelernt haben – etwa den Druckverhältnissen in 200 Meter tiefem Wasser entspricht, kann man unbesorgt Tauchen gehen, wenn man einmal davon ausgeht, dass der durchschnittliche Sporttaucher maximal 30 bis 40 Meter in die Tiefe geht. Den Sprung ins Wasser und heftigen Schwimmbewegungen auf der Flucht vor Haien sollte ein 20 bar druckfestes Gehäuse widerstehen können. Bis zu zehn bar druckfeste Uhren eignen sich zum Schwimmen. Besser nur baden geht man mit einer bis zu fünf bar druckfesten Uhr. Duschen ist mit ihr ebenso erlaubt. Und alles, was darunterliegt, eignet sich bestenfalls zum Händewaschen und verträgt gelegentlich mal einen Regentropfen.

Inwieweit eine Uhr dicht hält, hängt von vielen Faktoren ab: der Konstruktion des Gehäuses, dessen Form und Fertigungspräzision, den verwendeten Materialien bis hin zu den Dichtungen und Gläsern und natürlich von der Beanspruchung im Alltag und der Alterung. Dank moderner CNC-Technik können heute Gehäuse mit wenigen Tausendstelmillimetern Toleranzen hergestellt werden. Hinzu kommen moderne Materialien und Verfahren der Veredelung.

Die Krone ist oft der Schwachpunkt

Doch egal wie, je höher der Druck, dem ein Gehäuse standhalten soll, desto stabiler müssen die Konstruktionen sein, desto stärker die Gehäusewände, desto dicker die Gläser. Besonderer Schwachpunkt ist die Krone mit ihrer Welle, die direkt ins Uhrwerk führt. Stabilität und Passgenauigkeit sind hier ebenso wichtig wie sichere Verschraubungen und gute Dichtungen.

Wasserdichtheit ist auch keine Frage des Preises. Teure Schmuckuhren müssen nicht wasserdicht sein. Wer geht schon mit einer brillantbesetzten Golduhr ins Meer zum Schwimmen? Andererseits kann eine preiswerte, bis 20 bar druckfeste Taucheruhr durchaus ihren Zweck erfüllen.

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Uhren und Promis – Der Reiz der Luxusmanufakturen

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Überzeugung durch Charisma

Heute wählen Uhrenmanufakturen gerne Markenbotschafter, die wirklich für etwas stehen und eine starke, etablierte Persönlichkeit haben. 2011 verpflichtete Rolex den Golfprofi Tiger Woods als Botschafter. Der charismatische Sportler hatte damals gerade erst eine private und eine sportliche Krise hinter sich gebracht. Nachdem 2009 Enthüllungen über sein Privatleben die Runde gemacht hatten, bremste ihn 2010 eine neuerliche Verletzung aus. Dennoch vertraute Rolex darauf, dass Tiger Woods sich auch weiterhin in der Riege der bedeutendsten Spitzensportler sehen lassen konnte: 14 Major-Titel sprechen für sich. Was Rolex und den Golfprofi am meisten verbindet, ist das grenzenlose Streben nach Erfolg, das einmal in die Geschichtsbücher eingehen wird. Denn jeder Zeitmesser von Rolex ist ein kleines Meisterwerk für sich, hergestellt in absoluter Präzision. Ein Beispiel dafür ist die Rolex Day Date II aus Platin, die ein Nachfolger der legendären Präsidentenuhr ist. Ein besonderes Merkmal dieser schönen Uhr ist der ausgeschriebene Wochentag (Englisch) auf zwölf Uhr. Mit ihren 41 Millimetern wurde der Durchmesser in der Größe an den heutigen Geschmack angepasst. DRolex_Day_DateIIas Ziffernblatt ist Schwarz. Die aufgesetzten arabischen Ziffern sind ebenfalls Schwarz und heben sich dezent gegen den Hintergrund ab. Im Innern des Zeitmessers tickt ein Manufakturkaliber 3156. Das schöne Stück ist gut erhalten und eignet sich für alle, die sich einen Zeitmesser à la John F. Kennedy wünschen – oder natürlich à la Tiger Woods. Als Markenbotschafter von Rolex ist er allerdings nur einer von vielen neben Roger Federer, Placido Domingo oder dem Choreographen Alexei Ratmansky. Es gilt als Prestigeangelegenheit, die Firma Rolex offiziell zu vertreten. Laut Branchenkennern bekommen die Stars dafür nichts außer den neuesten Modellen. Da würden wir allerdings auch nicht nein sagen!

Lohnende Symbiose

Andere Uhrenfirmen überlassen den Promis eine Gage, z. B. TAG Heuer. Das Schweizer Uhrenhaus was das Erste, das einen Markenbotschafter bezahlte: Im Jahr 1969 erhielt der Schweizer Rennfahrer Joseph Siffert 25.000 Franken dafür, dass er das Firmenlogo mit der Aufschrift “Chronograph Heuer” auf seinem Wagen und Anzug anbrachte. Ein glücklicher Nebeneffekt war, dass daraufhin viele Fans auch ihre Modell- und Spielzeugautos mit dem Logo verzierten, um dem Original möglichst nah zu kommen: Ein früher Fall von viralem Marketing!
Im weiteren Lauf etablierte sich TAG Heuer in der Formel 1 und jeder Fahrer der Scuderia Ferrari (Motorsportabteilung von Ferrari) erhielt eine goldene Carrera geschenkt. Mit den Vorzeigefiguren Lewis Hamilton und Jenson Button ist TAG Heuer bis heute fest im Rennsport verankert. Und immer noch baut der Schweizer Konzern auf seinen Erfolg mit dem Modell Carrera. Ein schönes Beispiel dafür ist der TAG Heuer Carrera 1887 Chronograph, der erstmals auf der Baselworld 2010 präsentiert wurde. TAG_Heuer_Carrera1887_ChronographEr trägt das erste in-house gefertigte Automatikwerk Calibre 1887 in sich, das den Start der Chronographenfunktion in nur zwei Tausendstelsekunden ermöglicht. Zwei einzelne Totalisatoren bei sechs und zwölf Uhr zeigen die Chronographenfunktion an. Das Gehäuse der Uhr ist aus poliertem Edelstahl und hat einen Durchmesser von 44 Millimetern. Ein schöner Blickfang auf dem sportlichen Zeitmesser sind die aufgesetzten roségoldenen Ziffern und Zeiger. Im Jahr 2010 erhielt das ursprüngliche Modell den begehrten Grand Prix d’Horlogerie de Genève “La Petite Aiguille” als beste Uhr in der Klasse unter 5.000 Schweizer Franken.
Dass TAG Heuer seine Fühler in alle Richtungen streckt zeigen die zahlreichen innovativen Zeitmesser aus diesem Haus ebenso wie die Bandbreite an unterschiedlichsten Markenbotschaftern, z. B. auch aus der Filmbranche wie Leonardo DiCaprio, Cameron Diaz oder Bollywood-Ikone Shah Rukh Khan.

Die Nummer eins unter den Markenbotschaftern

In dieser Riege sollte natürlich einer nicht fehlen: George Clooney. Er gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Markenbotschaftern weltweit. Nespresso hat er zu weltweiter Beliebtheit verholfen – kein Wunder also, dass sich auch die Uhrenbranche um den smarten Amerikaner reißt. Er ist allerdings (leider) schon vergeben: Seit rund zehn Jahren schlägt er die Werbetrommel für den Uhrenhersteller Omega. Sein Engagement geht dabei über das übliche Maß hinaus: Bei einem Werkbesuch in Tokio bewies der Frauenschwarm seine Fingerfertigkeit, indem er ein Uhrwerk zusammensetzte. Und natürlich macht er auch im weißen Kittel und mit Lupe vor dem Auge eine gute Figur. Omega nahm den Schnappschuss zum Anlass, eine breit angelegte Werbekampagne unter dem Slogan “Uhrmacher gesucht” zu starten.
Omega_Speedmaster_MoonwatchAls Markenbotschafter trägt Clooney gerne Modelle aus der Reihe Speedmaster wie die Omega Speedmaster Moonwatch Professional. Bei der Speedmaster handelt es sich um eines der legendärsten Modelle aus dem Hause Omega, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1957 zurückreichen. Besondere Berühmtheit erlangte die “Moonwatch” im Jahr 1969 als erste Armbanduhr auf dem Mond. Noch heute zählt die Speedmaster Professional zur Standardausrüstung der Astronauten. Das vorgestellte Modell ist optisch in den Farben des Weltraums gehalten: Schwarz, Silber und Weiß. Ein Kaliber Omega 1861 mit 18 Steinen sorgt für den reibungslosen Lauf des Werks. Hinter dem Hesalitglas befindet sich das aufgeräumte Ziffernblatt mit drei Totalisatoren sowie Tachymeterskala für absolute Funktionalität.

Die erfolgreiche Liaison von Omega und 007

Omega_Seamaster_Planet_OceanEin weiteres Modell von Omega spielt in der jüngeren Filmgeschichte eine legendäre Rolle: Die Omega Seamaster, die James Bond schon in zahlreichen seiner Rollen am Handgelenk trug. So verwundert es nicht, dass Daniel Craig auch im wahren Leben auf die Seamaster zählt. Bei dem Modell im Bild handelt es sich um eine Omega Seamaster Planet Ocean mit einer dunkelblauem Inlay und einer orangen 24 Stunden Skala. Der sportliche Farbeffekt setzt sich auf dem Ziffernblatt fort: Während Stunden- und Minutenzeiger in schlichtem Weiß gehalten sind, leuchtet der Zeiger für die zweite Zeitzone (GMT) wiederum in spritzigem Orange. Bei dem sportlichen Zeitmesser handelt es sich um einen zertifizierten Chronometer mit Kaliber Omega 8605 mit 38 Steinen. Robust, wasserdicht bis 600 Meter und funktional erfüllt die Omega Seamaster Planet Ocean alle Voraussetzungen, die ein 007 benötigt.

Des Piloten liebster Begleiter

Sie sehen schon, je erfolgreicher und charismatischer ein Schauspieler oder Sportler ist, desto lieber wird er in der Uhrenbranche gesehen. Auch Breitling verfolgt dieses Muster, zu deren einflussreichsten Markenbotschaftern David Beckham und John Travolta gehören. Als Pilot kann insbesondere John Travolta den Reiz der Firma Breitling nachvollziehen, die seit jeher von einer großen Nähe zur Luftfahrt geprägt ist. Breitling_Super_Avenger_IIUnter den zahlreichen schönen Kollektionen aus dem Hause Breitling sollte auch die Avenger genannt werden, die Jahr 2013 ein umfassendes Redesign erfuhr und seither den Namenszusatz “II” trägt. Ein faszinierendes Modell aus dieser Kollektion ist der Breitling Super Avenger II Chronograph. Der funktionale Zeitmesser ist mit einer einseitig drehbaren Lünette aus Stahl ausgestattet. Die drei Totalisatoren sind in der typischen Anordnung auf dem Ziffernblatt angebracht. Farblich ist der edle Zeitmesser in Weiß und Silber gehalten. Einzig der Stoppzeiger ist zur besseren Ablesbarkeit Rot getönt. Das dunkelbraune Armband bietet einen eleganten Kontrast zu dem sportlich schlicht gehaltenem Gehäuse. Der Boden der Uhr ist mit einer nützlichen Skala der angelsächsischen Maßeinheiten verziert, sodass die Umrechnung ins metrische Einheitssystem, z. B. von Gallonen in Liter, einfach von der Hand geht.

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TÄTOWIERTE UHREN – MATERIALVERLUST MIT WERTSTEIGERUNG

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Tiefe Kratzer in einer Uhr – der blanke Horror für jeden Uhrenliebhaber. Es sind die alltäglichen und nicht mehr zu entfernenden Spuren, die vor allem Luxusuhren an Wert verlieren lassen. Und auch vom ästhetischen Standpunkt freut sich wohl kaum jemand über einen geschundenen Zeitmesser. Es sei denn, die Spuren stammen von der Hand eines Meister-Graveurs, der die tiefen Kerben gezielt ins Metall gesetzt hat.

Schwarze Kerben statt Diamanten

Während früher vorwiegend Uhren aus Gold und Silber diese Art der Veredelungen erhielten, verewigen sich Meister-Graveure heute auch auf weniger edlen Metallen – Stahl zum Beispiel. Es sind Unternehmen wie Magrette aus Neuseeland und die italienische Traditionsmarke Panerai, die von Hand verzierte Uhren in limitierten Auflagen von fünf bis 99 Stück verkaufen. Der Preis für eine Magrette ist mit rund 4.000 Euro noch vergleichsweise günstig. Eine mit klassischen Ornamenten versehene Panerai liegt bei 17.000 Euro.

Eine komplett „tätowierte“ Rolex gibt es leider nicht direkt vom Hersteller. Wer statt Diamanten auf dem Zifferblatt lieber eine kontrastreich verzierte Rolex haben möchte, muss sie entweder selbst zum Graveur bringen oder bekommt sie bei einem Anbieter wie Made Worn in den USA. Die Preise liegen hier zwischen 12.000 und 28.000 Dollar.

Trotz der hohen Preise wirken diese Uhren keineswegs wie elitäre und wohlbehütete Tresorstücke, sondern eher wie sportliche Zeitmesser, die ein paar Tattoos verpasst bekommen haben. Sie gehen durchaus als straßentauglich durch. Erst recht, wenn der Besitzer selbst Tattoo-Träger ist.

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Fotos: Ariel Adams von aBlogtoWatch.com

Von der Büchse ans Handgelenk

Die Ornamente auf den meist wenige Quadratmillimeter großen Flächen der Luxusuhren stammen von erfahrenen Graveuren, die sich auf das kunstvolle Verzieren von Jagdgewehren spezialisiert haben. So stellte die italienische Uhrenmarke Squale auf der Uhrenmesse Baselworld 2015 den Prototypen einer Taucheruhr aus Bronze aus, die der Meistergraveur Mario Terzi veredelt hat.

Terzi graviert für bekannte italienische Gewehrhersteller. Einer von ihnen liefert im Jahr nur 20 bis 30 Jagdgewehre aus. Wohlhabende und prominente Kunden nehmen dafür fünf bis sieben Jahre Wartezeit in Kauf – und zahlen fünf- bis sechsstellige Beträge.

 

Unterschiedlich hingegen sind die Motive, die Uhrenhersteller ins Metall einarbeiten lassen. So arbeitet Mario Terzi  gerade an einer Squale-Taucheruhr mit Haifisch-Motiv. Die Uhrenmarke Magrette setzt auf Maori-Ornamente – den Tätowierungen der Ureinwohner Neuseelands entlehnt. Made Worn in den USA lässt Rolex-Uhren von amerikanischen Gewehr-Graveuren verzieren. Die Ergebnisse vermitteln einen Hauch von Wild West. Und die italienische Luxusmarke Panerai setzt auf traditionelle Muster wie die Florentiner Lilie.

 

Fotos: Panerai

Perfekter Materialverlust 

Diese Form der Uhren-Veredelung zeigt, dass eine Gravur nicht bei einer Widmung auf der Rückseite einer Uhr enden muss, sondern sich auch kunstvoll über die ganze Uhr erstrecken kann. Und da es sich um reine Handarbeit handelt, ist jede Uhr einzigartig und gewinnt an ideellem  und materiellem Wert. Trotz eines gewissen Materialverlusts.

Nur einen Nachteil haben diese Uhren – von den hohen Preisen einmal abgesehen. Wer sich für sie begeistert und länger mit ihnen beschäftigt, dem wird in Zukunft jede normale Uhr ein wenig nackt und unfertig erscheinen. Eine Aussage, die so mancher Tattoo-Freund sicher gut nachvollziehen kann.

Die teuersten Uhren der Welt

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In diesem Artikel wollen wir uns einige der teuersten Uhren der Welt ansehen. Für diese Uhren muss man nicht mehrere Tausend Euro hinlegen oder so viel wie für einen Porsche 911 Turbo, sondern schier astronomische Summen – in einigen Fällen mehrere Millionen. Für. Eine. Einzige. Uhr.

Dies ist nur ein Überblick über einige der teuersten Uhren der Welt. Uns ist bewusst, dass Audemars Piguet, A. Lange & Söhne und eine Handvoll unabhängiger Uhrenhersteller Zeitmesser fertigen, die ähnlich teuer oder sogar noch teurer sind. Wir werden in diesem Artikel auch keine Auktionserlöse oder Rekordsummen berücksichtigen, weil diese stark schwanken und die Preise für Vintageuhren und Einzelstücke von verschiedenen Faktoren abhängen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass wir eine Uhr vergessen haben, die unbedingt auf die Liste gehört, bitte schreiben Sie uns einen Kommentar.

Vacheron Constantin Tour de I’lle

Vacheron Constantin Tour De L'ileVacheron Constantin Tour De L’ile, Bild: Vacheron Constantin

Dieses Meisterstück präsentierte Vacheron Constantin 2005 anlässlich des 250-jährigen Firmenjubiläums. Unglaubliche 834 Teile waren nötig, um die 16 Komplikationen, die in dieser Uhr stecken, umzusetzen. Die Manufaktur, die zu den ältesten der Welt zählt, fertigte nur 7 Stück an, die – damals – je 1.500.000 US-Dollar kosteten. Unter diesen 16 Komplikationen finden sich ein ewiger Kalender, eine Minutenrepetition, eine zweite Zeitzone, ein Tourbillon, eine Zeitgleichung und eine Sternkarte.

Richard Mille Tourbillon RM 56-02 Sapphire

Das Gehäuse der über 2 Millionen US-Dollar teuren Richard Mille RM 56-02 besteht ganz und gar aus reinem Saphir. Das und das einzigartig konstruierte Uhrwerk mit  Tourbillon machen sie zu einem echten Meilenstein. Dabei ist gar nicht das Saphirglas an sich so teuer, sondern die Herstellung eines Gehäuses aus diesem Material, das stark genug ist, um den alltäglichen Belastungen standzuhalten. Von der RM 56-02 wurden nur zehn Stück hergestellt, was jeweils 40 volle Tage (40 x 24 Stunden) in Anspruch genommen hat – allein für das Gehäuse.

The Hublot $5 million

Hublot Big Bang 5 MillionHublot Big Bang 5 Million, Bild: Hublot

Dies ist die einzige Uhr auf dieser Liste, die ihren Preis im Namen trägt. Diese Hublot scheint ausschließlich für echte „Big Player“ gedacht zu sein. Das liegt nicht nur an ihrem Preis (bzw. ihrem Namen), sondern auch an dem extravaganten Stück an sich. Die Uhr ist mit mehr als 1.200 Diamanten besetzt, die zusammen 140 Karat entsprechen. Das Fassen der Steine wurde vom Genfer Atelier Bunter realisiert. Es ist zwar schwer zu erkennen, doch das Gehäuse besteht aus Weißgold. Im Inneren steckt das HUB1100, ein Werk mit reiner Zeitanzeige. Sie ist zudem die einzige Uhr, deren hoher Preis sich vor allem aus den Diamanten statt aus ihren Komplikationen ergibt.

Greubel Forsey Art Piece 1

Vor einigen Jahren stellte Greubel Forsey auf der SIHH die Art Piece vor, eine Uhr, die in Zusammenarbeit mit Willard Wigan entstanden war. Der Miniatur-Künstler Wigan fertigte Nano-Skulpturen an, die in die Art Piece eingesetzt wurden. Durch ein kleines Mikroskop im Gehäuserand auf 9 Uhr können Besitzer der Uhr die Kreationen von Wigan bewundern. Darüber hinaus verfügt die Art Piece 1 über einen Doppeltourbillon. Ihr Verkaufspreis lag bei 1,5 Millionen Schweizer Franken.

Um die Dimensionen nochmal stärker zu verdeutlichen: Die Nano-Skulpturen (wie z. B. ein Segelschiff) passen in ein Nadelöhr.

Patek Philippe Skymoon Tourbillon 5002P

Patek Philippe Skymoon Tourbillon 5002PPatek Philippe Skymoon Tourbillon 5002P, Bild: Haute Time

Patek Philippe ist seit vielen Jahrzehnten als Meister uhrmacherischer Komplikationen bekannt. Diese Sky Moon Tourbillon spielt jedoch in einer ganz anderen Liga und war bei ihrer Einführung eine Sensation. Dieses Meisterwerk ist selbst für die Verhältnisse der Marke etwas ganz Besonderes: 13 Komplikationen auf zwei Zifferblättern – damit können nicht viele Uhren aufwarten. Zusätzlich zur reinen Zeitanzeige hat sie einen ewigen Kalender, eine Minutenrepetition, Anzeigen für die Phasen und Winkelbewegung des Mondes sowie für die Sternzeit, und eine Sternkarte. Für ungefähr 1 Million Euro kann sie Ihnen gehören.

Taschenuhren

Vacheron Constantin 57260 Die komplizierteste TaschenuhrVacheron Constantin 57260 Die komplizierteste Taschenuhr, Bild: Vacheron Constantin

Als wäre die vorher beschriebene Tour de I’lle nicht schon verrückt genug gewesen, stellte Vacheron Constantin zehn Jahre später die Taschenuhr Referenz 57260 vor. Patek Philippes Taschenuhr Kaliber 89 hatte 33 Komplikationen und war damit lange Zeit Rekordhalter, bis sie von der Vacheron Constantin 57260 mit ihren 57 Komplikationen geschlagen wurde. Diese 57 Komplikationen lassen sich einteilen in Zeitmessfunktionen (Tourbillon, Weltzeit, Rattrapante usw.), astronomische Funktionen (verschiedenste Kalender, darunter ein hebräischer ewiger Kalender, Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeit, Sternkarten, Mondphasen, Sternzeit usw.) und Schlagwerksfunktionen (großes Schlagwerk, Minutenrepetition, kleines Schlagwerk, Wecker usw.). Es handelt sich hierbei um ein Einzelstück ohne offizielle Preisangabe, aber man kann sich vorstellen, dass dies eine der teuersten Uhren der Welt sein muss.

Taschenuhren bieten grundsätzlich mehr Platz für Komplikationen. Die Vacheron Constantin Reference 57260 misst beispielsweise ca. 50,55 mm x 98 mm.

Wie sich der Preis zusammensetzt

Es gibt mehrere Gründe, warum diese Uhren so unglaublich teuer sind. Zumindest behaupten das die Hersteller dieser Stücke.

  1. Die Verwendung und Menge wertvoller Materialien wie Diamanten, Platin usw.
  2. Die Komplexität des Werks oder, fachlich ausgedrückt, die Anzahl der Komplikationen in der Uhr.
  3. Exklusivität – wenn ein Hersteller einen großen Teil seine Energie in die Fertigung nur einer oder zweier Uhren steckt, muss er einen astronomisch hohen Preis verlangen, insbesondere wenn auch noch die beiden obigen Punkte zutreffen.

Zudem müssen natürlich auch Marketingkosten und der Wert der kreativen Arbeit in den Preis einfließen.

Ich als Uhrenliebhaber bin der Meinung, dass eine Uhr erst durch ein hochkompliziertes Werk wirklich wertvoll wird, da in dessen Entwicklung und Fertigung viele Stunden höchster Handwerkskunst geflossen sind. Wobei natürlich auch großes handwerkliches Können erforderlich ist, um Diamanten auszuwählen, zu schleifen, zu polieren und einzufassen.

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Smartwatches eine Gefahr für schweizer Uhren?

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Auch dieses Jahr waren die smarten Wearables (also, schlaue, tragbare Geräte) wieder einer der großen Trends der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Besonders auffällig ist die große Anzahl neuer Smartwatch-Modelle, die auf der größten Messe für Unterhaltungselektronik in Deutschland vorgestellt wurden. Die Uhren entwickeln sich weiter: Sie werden schöner, schneller und günstiger. Bisher begegnen viele Verbraucher den schlauen Begleitern dennoch mit gehöriger Skepsis. Der Nachdruck, mit dem Samsung, Apple, Motorola & Co. die Smartwatches im Markt platzieren und weiterentwickeln, macht eines jedoch unmissverständlich klar: früher oder später werden mehr und mehr Leute ein leuchtendes Display am Handgelenk tragen. Was bei näherer Betrachtung der Fülle an Smartwatch-Herstellern deutlich wird ist, dass die traditionellen Platzhirsche der Uhrenbranche gänzlich fehlen. Die Schweizer Manufakturen, welche im letzten Jahrhundert die mechanische Uhr perfektioniert und zu einer weltweit anerkannten Wertanlage geformt haben, finden im neuen Markt nicht statt. „Die Schweizer Uhrenbranche hat eine gewisse Reorganisation vor sich”, sagt daher Oliver Ebstein, Eigentümer der Firma Chronoswiss. Zusätzlicher Druck entsteht für Unternehmen wir Rolex oder Patek Philippe durch die schwachen Absatzzahlen in den Wachstumsmärkten Russland und China sowie die Entkoppelung des Franken vom Euro, welche eine Preissteigerung um 7% in den europäischen Nachbarländern verursacht hat.

Schon einmal kam es in der Vergangenheit zu einem kollektiven Verschlafen neuer Trends durch die Schweizer Uhrenhersteller. In den 1970er Jahren verursachte die sogenannte Quarzkrise tiefe Einschnitte bei den Alteingesessenen. Die Zahl der Angestellten sank um zwei Drittel und viele Akteure verschwanden vom Markt. Japanische Quarzuhren-Hersteller überfluteten den Markt mit funktional gleichwertigen aber günstigeren Modellen. Die Eidgenossen reagierten zum einen mit der Entwicklung der günstigen Swatch und zum anderen mit dem verstärkten Einsatz des Begriffs “Swiss Made” als imagefördernden und Werthaltigkeit suggerierenden Slogan. Heute sind hochwertige Schweizer Uhrwerke, unabhängig von ihrer Funktion als reiner Zeitmesser, Statussymbol, Wertanlage und Kunstobjekt zugleich und die Branche verzeichnete 2014 ein Rekordjahr.

Nun steht die Branche also möglicherweise vor einer neuen Revolution und die etablierten Akteure bemühen sich, die Entstehung des Begriffs “Smartwatch-Krise” zu verhindern. So hat die Firma Tag Heuer im März 2015 auf der Baselworld, der wichtigsten Uhrenmesse der Welt, eine Kooperation mit Google und Intel angekündigt. Eine Uhr gab es dabei noch nicht zu bestaunen. Weitere führende Schweizer Hersteller wollen auf den Smartwatch-Zug aufspringen. Swatch, Breitling, Montblanc und Frederique Constant entwickeln Modelle. Konkret ist bisher wenig.

Bisher bestätigen diese Entwicklungen nur eins, die Schweizer Uhrmacher wollen ein Stück vom neu entstandenen Kuchen für sich beanspruchen. Wie groß dieser Kuchen ist und wer das Rennen macht, ist absolut unklar und gerade aus Sicht der Hersteller im Luxussegment haben Smartwatches eine entscheidende Schwäche: Die Innovationsrate im Markt der Unterhaltungselektronik ist um ein vielfaches Höher als der im Bereich der mechanischen Uhrwerke. Eine Wertbeständigkeit von Smartwatches ist im Gegensatz zu hochwertigen klassischen Uhren, kaum zu erwarten. Das Verbraucherverhalten bei Smartwatches wird sich ähnlich wie bei Mobiltelefonen entwickeln. Spätestens nach drei Jahren wollen Kunden etwas Neues, Schnelleres und Besseres. Schweizer Uhrmacherkunst hingegen, steht für generationenübergreifende Wertbeständigkeit, ja häufig sogar für substanzielle Wertsteigerungen. „Die Technologie von Smartwatches ist rasend schnell überholt, daher sind sie zwar nettes Spielzeug, aber doch keine echte Konkurrenz auf dem Markt für Luxusuhren”, sagt Elisa Von Schubert, Bewertungsexpertin von Valendo, „zusätzlich ist beispielsweise der Goldanteil in der High-End Variante der Apple-Watch geringer als der Preis suggeriert. Hier von einer Wertanlage zu sprechen wäre vermessen. Jene Uhren, die in stundenlanger Handarbeit und unter Einsatz hochwertigster Materialien gefertigt werden, besitzen hingegen alle Eigenschaften einer Wertanlage und sind nicht nur wunderschön, sondern häufig auch ein lohnendes Investment. Deswegen können Sie bei Valendo im Gegensatz zu Ihren digitalen Artgenossen beliehen werden.” Den Spagat zwischen Tradition und Innovation erfolgreich zu gestalten, wird die große Herausforderung für die Schweizer Uhrenbranche.

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Eine Uhr zum Verlieben

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Clé de Cartier Fliegendes Tourbillon“ lautet der Name dieser neuen Superluxus-Uhr. Sie ist mit 437 Brillanten besetzt und kostet stolze 152.000 Euro…

Dieses edle Stück ist ein Modell für Menschen, die Uhren lieben. Und ein Modell, das höchste Uhrmacherkunst auf den Punkt bringt. Natürlich muss man bereit und in der Lage sein, eine Uhr im Wert einer kleinen Eigentumswohnung zu kaufen. Doch wer das Preis-Thema (152.000 Euro für eine einzige Uhr!?!) erst einmal überwunden hat, kommt in den Genuss eines echten Schatzes.

Die “Clé de Cartier Flying Tourbillon” strotzt vor Edelsteinen

Die neue Cartier-Uhr verfügt über ein mechanisches Manufakturuhrwerk mit Handaufzug. Dass sie auf der Messe “Watches & Wonders” allgemeine Begeisterung hervorgerufen hat, verwundert – angesichts ihrer üppigen Ausstattung – kaum: Das Gehäuse ist aus 18-karätigem Weißgold gefertigt und mit 437, jeweils 3,16-karätigen Diamanten besetzt, während auf dem Schlüssel ein Saphir funkelt.

Das Flinqué-Zifferblatt besteht aus Messing mit Sonnenschliff, die schwertförmigen Zeiger aus gebläutem Stahl und das Armband aus marineblauem Alligatorenleder. Klar, dass die verstellbare Schließe des Bandes ebenfalls aus 18 Karat Weißgold besteht, geschmückt von 41 weiteren Brillanten.

Neue Luxusuhr: Fliegendes Tourbillon von Cartier

Wie der Name der “Clé de Cartier Flying Tourbillon” bereits verrät, handelt es sich bei der Komplikation um ein fliegendes Tourbillon. Das Uhrwerk wurde aus 142 Einzelteilen zusammengesetzt – davon 19 Steine – und ist individuell nummeriert.

Zum Schluss noch ein paar zusätzliche Details: Unruh mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, Gesamtdurchmesser des Uhrwerks bei 24,9 mm, 50 Stunden Gangreserve, Gehäusehöhe bei 11,3 mm, Wasserdichtigkeit bis 3 bar.

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MICHAEL KORS Uhren

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Der smarte New Yorker Designer MICHAEL KORS steht mit seinem Design für entspannten American Chic. Mit seiner MICHAEL KORS Uhrenkollektion setzt er neue Maßstäbe und experimentiert mit innovativen Materialien – zu erschwinglichen Preisen. Die dominanten Farbthemen der MICHAEL KORS Uhren sind Roségold und Gold mit einem Hauch Glitzer. Gold, weil es zeitlos ist und nach wie vor das ultimative Symbol für Luxus darstellt. Roségold, weil es durch seine sanfte Tönung der Hautfarbe schmeichelt.

Wenn auch Sie sich für die trendigen Uhren- und Schmuckkollektionen von MICHAEL KORS begeistern, dann sind Sie richtig hier. Die prächtigen Uhren mit ihren modernen Details, den funkelnden Steinen und den sportlichen Chronographen sind wieder einmal Jetset pur! Suchen Sie sich Ihr persönliches MICHAEL KORS Lieblingsmodell aus oder machen Sie jemandem eine Freude. Bei CHRIST.de erhalten Sie zu jeder Uhr einen Servicecoupon für einen kostenlosen Batteriewechsel und Bandkürzung.

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Uhrensammler-Typen: Von Flippern und Hamsterern

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Das Sammeln von irgendwelchen Dingen ist zwangsläufig mit Höhen und Tiefen verbunden. Das betrifft freilich auch das Sammeln von Uhren. Davon abgesehen gibt es unter den Uhrensammlern unterschiedliche Typen, die auf dem Weg zur nächsten Uhr viele schwierige Entscheidungen treffen müssen.

Zunächst gibt es Sammler, die ihre Uhren ständig weiterverkaufen, um die nächste zu erwerben. Dann gibt es Typen, die ihre Zeitmesser das ganze Leben lang behalten. Und es gibt Uhrensammler, die ihre Uhren aus unerklärlichen Gründen nicht mehr tragen. Natürlich könnte der eine oder andere daran zweifeln, ob dieser Typ überhaupt jemals ein „richtiger Sammler“ war. Aber lassen wir das beiseite und widmen uns nun einigen Sammler-Typen, denen man in der Uhrenwelt begegnen kann.

Der Uhren-Flipper

IWC Pilot’s Watch Top Gun MiramarIWC Pilot’s Watch Top Gun Miramar, Bild: © Bert Buijsrogge

Der Flipper-Typ besitzt ständig das Gefühl, etwas neues oder anderes besitzen zu müssen. Ich würde sagen, dass es unter den Flippern drei Unter-Typen gibt: Der erste kauft eine Uhr, behält diese ein paar Monate und dann verkauft er sie, weil sie ihm ohne besonderen Grund nicht mehr so begeistert wie zuvor. Der zweite Flipper-Typ trennt sich von seiner Armbanduhr, weil irgendetwas anderes seine Aufmerksamkeit erregt hat. Eine zu große Uhrensammlung kann er nicht rechtfertigen. Also verkauft er Uhren, damit seine Kollektion stets dieselbe Größe behält.

Als drittes gibt es meiner Meinung nach noch diejenigen, die irgendwo zwischen Sammlern und Händlern anzusiedeln sind. Vielleicht sind sie auch ein bisschen von beidem. Es ist gar nicht untypisch, dass sich Uhrensammler aufgrund des ständigen Verkaufens zu Händlern entwickeln.

Der nimmersatte Sammler

Rolex GMT Master HistoryRolex GMT Master History, Bild: © Bert Buijsrogge

Diese Sammler kaufen genau die Uhren, die sie wollen. Sie sind sich ihres Kaufes sicher, bedauern diesen nicht und verkaufen ihre Uhren so gut wie nie (zumindest nicht für eine sehr lange Zeit). Doch natürlich können sie mit dem Sammeln nicht aufhören. Sie sammeln alles, was sie mögen und wenn sie es mögen. Nur selten trennen sie sich von einer Uhr aus ihrer Kollektion. Wenn sie dies doch mal tun sollten, dann nur, um eine weitere Uhr der gleichen Art zu kaufen. Manchmal sogar das gleiche Modell in besserem Zustand.

Viele Uhrensammler behaupten jedoch, dass man noch nicht zu den richtigen Sammlern gehört, wenn man weniger als zehn Uhren ge- und verkauft hat. Und wissen Sie was? Da ist tatsächlich etwas Wahres dran. Wenn man mit dem Sammeln beginnt, tätigt man zwangsläufig ein paar Fehlkäufe. Aber keine Sorge, das passiert uns allen mal. Leider läuft nicht immer alles rund: Egal ob beim Spontankauf oder beim lang vorbereiteten Erwerb einer Vintage-Uhr, manchmal ist es doch nicht ganz das richtige Modell – einige von Ihnen wissen, wovon ich spreche. Diese Erfahrungen machen einen aber nur zu einem scharfsinnigen Sammler.

Das Sammeln von Uhren ist immer mit Fallstricken verbunden. Wie viele Uhren auch immer Sie in Ihrer Sammlung haben, es gibt für jeden diese eine Uhr, die man als den „Heiligen Gral” bezeichnen kann. Es ist die Uhr, für die Sie sich von Ihrer gesamten Kollektion trennen würden. In der Sammler-Community nennen wir diese Uhr „Exit Watch”. Das bedeutet, dass wenn Sie mit nur einer einzigen Uhr auskommen müssten, Sie sich für Ihren persönlichen „Heiligen Gral” entscheiden würden.

Der Hamsterer

Vintage Jaeger-LeCoultreVintage Jaeger-LeCoultre, Bild: © Bert Buijsrogge

Diese Kategorie von Uhrensammlern findet so gut wie jeder verblüffend, mich eingeschlossen. Es sind die Sammler, die über viele Jahre hinweg eine große Sammlung anhäufen, aber so gut wie nie eine Armbanduhr tragen. Das liegt nicht daran, dass ihre Zeitmesser zu schön zum Tragen sind. Vielmehr scheinen diese Leute keine Lust mehr auf mechanische Uhren zu haben oder sie haben einfach ihren Reiz verloren. Trotzdem wollen sie ihre Sammlung nicht komplett auflösen. Sind diese Leute überhaupt noch richtige Uhren-Sammler? Irgendwie nicht, aber hin und wieder werden sie ein seltsames Stück in ihre Sammlung aufnehmen.

Fazit

Wie Sie feststellen können, wird man beim Uhren-Sammeln oft vor schwierige Entscheidungen gestellt. Ob Sie jede Uhr behalten, die Sie jemals in Ihrem Leben gekauft haben, Ihre Zeitmesser regelmäßig verkaufen und neue erstehen oder ob Sie die Liebe zum Tragen der Uhren verlieren: Das Sammeln von Uhren sollte Ihnen immer Freude bereiten. Unterm Strich zählt nur, dass Sie kaufen, was Sie mögen. Erfreuen Sie sich an Ihrer Uhren-Sammlung, denn dieses Hobby sollte Ihnen stets Spaß machen.

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Schillernde Schmuckuhren: „Dior VIII Grand Bal Pièce Unique Envol“


Diamanten, Farbedelsteine und als filigrane Besonderheit schillernde Skarabäenflügel: Dior präsentiert mit seiner Dior VIII Grand Bal Uhren-Linie mit der „Pièce Unique Envol“ eine funkelnde, glitzende und schillernde Schmuckuhr, die als absolutes Einzelstück kaum noch exklusiver sein könnte.

Die exklusiven Schmuckuhren aus dem Hause Dior kombinieren überaus glamourös die Themen „Fashion“ und „Uhrmacherkunst“. Der topmodische Aspekt und die DNA des Hauses Dior werden bereits mit den Namen der Uhren deutlicht, die sich vielfach auf Kollektionen und Modeschöpfungen von Christian Dior beziehen. So wurde die „Dior VIII Grand Bal Pièce Unique Envol“ nach seiner skulpturalen Linie „Envol“ aus dem Jahr 1948 benannt, für die sich der berühmte Modeschöpfer wiederum prächtige Roben und Ballkleider des 18. und 19. Jahrhunderts zum Vorbild nahm.

Die Glückszahl 8

Grafisch, elegant und zeitlos: Der Name Dior VIII hebt nicht nur die Glückszahl von Monsieur Dior hervor, sondern erinnert auch an das Gründungsdatum des Modehauses, den 8. Oktober 1946, an den Namen seiner ersten Kollektion „En Huit“, sowie an das 8. Arrondissement in Paris, wo sich die Haute Couture Ateliers von Dior in der Avenue Montaigne befinden.

Die Ballsaison ist eröffnet – Damenschmuckuhren „Dior VIII Grand Bal“

Das Haus Dior verbindet mit seinen kostbaren Damenschmuckuhren der „Dior VIII Grand Bal“- Modelle für den glamourösen Abend Assoziationen, wie Luxus, Eleganz, traumhafte Ballroben, schwebende Anmut von Tänzerinnen und legendäre Gesellschaftsereignisse. Die Modelle von 2015 spüren dem kosmopolitischen Geist der berühmten Society-Bälle Ende der 1940er Jahre nach. Blickfang der Dior VIII Grand Bal Uhren sind dabei die frei schwingenden Gewichte auf der Oberfläche des Zifferblattes. Sie brillieren mit einem kunstvollen, tänzerischen Wirbel aus kostbaren Materialien in delikaten Farben.

Funkelnde Edelsteine und schillernde Skarabäenflügel

So auch bei der „Dior VIII Grand Bal Pièce Unique Envol“, deren Schmuckornamente mal auf dynamische Geometrien aus Wirbeln und Spiralen setzen, mal mit Dessins spielen, die schwingenden Abendroben aus Lagen von Seide und Tüll gleichen. Andere erinnern entfernt an florale oder naturnahe Elementen wie zarte Insektenflügel, Blütenblätter oder winzige Korallenzweige. Jede der kostbaren „Envol“ Unikate der Dior VIII Grand Bal-Serie besitzt ein einzigartiges Zifferblatt, das jeweils mit fluoriszierend schillernden Einlegearbeiten aus Scarabäuskäfer-Flügeln versehen ist, die allein schon für einen Wow-Effekt sorgen. Auch andere Materialien wie Perlmutt kommen in den kunsthandwerklich höchst anspruchsvollen, exquisit gearbeiteten Marqueterien zum Einsatz. Die Schwunggewichte sind mit funkelnden Farbedelsteinen und Diamanten besetzt, die Lünetten mit Edelsteinen in Baguetteschliff verziert.

Jede der „Dior VIII Grand Bal Pièce Unique Envol“ Uhren ist ein Unikat

Alle Uhren bestehen aus Gold, doch bereits ob Weiß- oder Gelbgold verwendet wird, das mit oder ohne Akzente in kontrastierenden Goldfarben wie beispielsweise Rotgold eingesetzt wird, ist bei jeder Uhr individuell verschieden. Ebenso wie das Design oder die Wahl der verschiedensten Edelsteine von Saphiren, Diamanten, Opalen bis Rubinen oder Granaten. Jede Uhr ist ein einzigartiges Unikat. Gleich bleibt bei jeder „Dior VIII Grand Bal Pièce Unique Envol“ nur der Durchmesser von 36 Millimetern und das schweizer Automatik-Kaliber „Dior Inverse 11 ½ “ mit einer Gangreserve von 42 Stunden. Topmodisch ist auch das farblich auf die Uhr abgestimmte Lederband mit Metall-Finish.

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