Schick und elegant: Damenuhren für unter 1000 Euro

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Uhren sind mehr als bloße Zeitanzeiger. Sie sind ein Schmuckstück und ein Statement. Das gilt besonders für mechanische Uhren, die ohne Batterie laufen. Acht Damenuhren, die bestechen.

Junghans Max Bill

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Junghans Max Bill Damenmodell Handaufzug 38 Millimeter-Gehäuse Handaufzug mit Milanese-Armband
Mit dem Adjektiv „ikonographisch“ schmücken sich viele Hersteller. Doch auf die Max Bill-Uhr  aus dem Hause Junghans trifft dies auch wirklich ohne jeden Zweifel zu. Seit den frühen 1960er Jahren offeriert die Firma aus dem Schwarzwald-Ort Schramberg dieses Modell mit dem epochemachenden Design, das die Schule des Bauhauses in allen Facetten klar zum Ausdruck bringt. Form follows function. Kein Wunder: Der Schweizer Namensgeber Max Bill war ein gelehrsamer Schüler des Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Im Angebot sind Gehäuse mit Durchmessern von 32 bis 38 Millimeter. Die Preise liege zwischen 495 Euro für ein Quarzmodell bis zu 675 Euro für die Handaufzug-Mechanik.

Mido Baroncelli Heritage

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Mido Baroncelli Heritage von Mido

Einige edle Finessen der Feinuhrmacherei haben die Macher von Mido in das Modell Baroncelli Heritage eingebaut. Gebläuter Sekundenzeiger und Schrauben sind nicht in den Farbtopf gefallen, sondern bei mehreren hundert Grad auf einem heißen Stein behandelt worden. Mit nur 6,85 Millimeter Gehäusehöhe gehört die Mido zu den flachsten Uhren ihres Segments. Der Durchmesser des polierten Edelstahlgehäuses mit Gold-PVD-Beschichtung beträgt zierliche 33 Millimeter. Angetrieben wird das filigrane Stück von einem Automatikwerk mit einer Gangreserve von 42 Stunden. Das heiß, die Uhr tickt fast zwei Tage lang ohne aufgezogen oder bewegt werden zu müssen. Preis: 980 Euro.

Tissot Chemin des Tourelles Automatic Lady

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Tissot Chemin des Tourelles Automatic Lady von Tissot

Die Kombination aus mechanischer Kraft und künstlerischer Anmut vereint die Tissot Chemin des Tourelles. Hinter dem Perlmuttzifferblatt mit 32 Diamanten schlägt ein Automatikwerk, dessen Aufzugsfeder bis zu 80 Stunden präzisen Gang garantiert. Erst danach muss durch beherztes Schütteln die Schwungmasse wieder in Bewegung gesetzt werden. Das filigrane Werk lässt sich durch den Saphirglas-Sichtboden bewundern. Das Edelstahlgehäuse bringt es gerade einmal auf einen Durchmesser von 32 Millimetern. Für den Preis von 995 Euro gibt es auf dem Markt kaum etwas Vergleichbares an uhrmacherisch-mechanischer Leistung.

Hamilton Jazzmaster Open Heart Lady

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Hamilton Jazzmaster Open Heart von Hamilton

Eine Perlmutt-Lotusblüte schmückt das Zifferblatt der Hamilton Jazzmaster Open Heart Lady. Die filigrane Schicht ist zudem teilweise durchbrochen, und gibt so den Blick frei auf das Werk. Dort sorgt ein Automatikaufzug mit einer Gangreserve von rund 80 Stunden für den präzisen Gang der Zeit. Mit anderen Worten: Erst nach knapp vier Tagen muss die Uhr wieder aufgezogen werden. Bei aller Opulenz in der Optik kommen die technischen Anforderungen einer modernen Uhr nicht zu kurz. So ist dieses Modell immerhin bis zu fünf bar wasserdicht. Die weiteren Details wie das lindgrüne Lederarmband mit Dornschließe lassen den Preis von 995 Euro als durchaus fair erscheinen.

Longines Prima Luna

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Longines Prima Luna von Longines

Von einem zeitlosen Klassiker in der Uhrenwelt kann man getrost bei der Prima Luna aus dem Hause Longines sprechen. Das zierliche Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 30 Millimetern erfüllt alle Charakteristika einer Schmuckuhr. Viel kleiner geht angesichts des mit römischen Ziffern und den gebläuten Zeigern ausgestatteten Zifferblatts nun wirklich kaum. Derartige Ziffern und Zeiger gehören übrigens zum Repertoire des seit Jahrzehnten gepflegten Stils vieler Hersteller – teilweise auch von Marken, die wesentlich höhere Preise aufrufen als Longines. Mit dem Preis von 910 Euro für das Quarzmodell rangiert die Marke aus dem Schweizer Jura im unteren Segment, der nach oben beinahe unendlich offenen Skala. Teurer geht fast immer.

Dugena Milanaise

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Dugena Die Dugena Milanaise

Die Marke Dugena ist ein echter Klassiker der deutschen Uhrenbranche. Sie feiert 2017 ihr hundertjähriges Bestehen. Milanaise kommt in einem klassischen Look daher ohne alt zu wirken. Auf dem gerade einmal 29 Millimeter großen Gehäuse lässt sich gerade noch die Zeit ablesen. Der Namenszusatz Milanaise verweist auf die Technik der Armbandgestaltung, aus vielen Fäden eine Gitterstruktur zu flechten. Die Goldstadt Pforzheim hat in den vergangenen Jahrzehnten eine Meisterschaft darin erlangt, derartige Armbänder herzustellen. Für 109 Euro ist die Uhr zu haben.

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